Sensible Dateien aus dem Web-Verzeichnis entfernen

Manche Dateien landen versehentlich im öffentlich erreichbaren Web-Verzeichnis – zum Beispiel Datenbank-Backups, Konfigurationsdateien oder Versionskontroll-Ordner. Diese können von jedem aus dem Internet heruntergeladen werden, ohne dass du es merkst.

Welche Dateien sind ein Risiko?

  • Datenbank-Backups (.sql, .sql.gz, .zip): Enthalten alle Daten deiner WordPress-Installation inklusive Passwort-Hashes.

  • Konfigurationsdateien (.env, config.php): Können Zugangsdaten für Datenbank oder externe APIs enthalten.

  • Git-Verzeichnisse (.git/): Geben den gesamten Quellcode-Verlauf preis.

  • Debug-Logs (debug.log, error_log): Zeigen interne Fehlermeldungen und Pfade.

  • Veraltete Installations-Dateien (install.php, setup.php): Können Angreifern ermöglichen, Software neu zu installieren.

Dateien löschen oder verschieben

Die einfachste Lösung: Lösche die Datei über den Dateimanager in Plesk oder verschiebe sie in ein Verzeichnis außerhalb des httpdocs-Ordners.

Zugriff per .htaccess sperren

Falls die Datei aus technischen Gründen im httpdocs-Ordner bleiben muss, kannst du den direkten Web-Zugriff darauf über die .htaccess sperren:

<FilesMatch "\.(sql|bak|log|env)$">
  Order Allow,Deny
  Deny from all
</FilesMatch>

Tipp: Lege Backups niemals direkt im httpdocs-Ordner ab. Speichere sie in einem übergeordneten Verzeichnis oder lade sie direkt auf deinen lokalen Computer herunter.

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